67% der Befragten bevorzugen Bitcoin gegenüber Gold als sicheren Hafen, ergab eine Umfrage

Millennials bevorzugen Bitcoin gegenüber Gold als sichere Anlage, wie eine neue globale Umfrage, die Finbold.com von einer der weltweit größten unabhängigen Finanzberatungs- und Fintech-Organisationen gemeinsam mit Finbold.com durchgeführt hat, ergab.

Die Ergebnisse der von der deVere Group durchgeführten Umfrage kommen in der Woche, in der der Preis von Bitcoin, der ursprünglichen und größten Kryptowährung der Welt, in dieser Woche mit 19.864 $ ein Allzeithoch erreichte. Damit wird der bisherige Preisrekord, der im Dezember 2017 aufgestellt wurde, nur noch übertroffen.

Die Umfrageergebnisse

Mehr als zwei Drittel (67%) der mehr als 700 befragten Millenniumskunden gaben an, dass sie der Meinung sind, dass Bitcoin Pro als sicherer Hafen besser mit Gold konkurriert.

Bei den Befragten handelt es sich um Kunden, die derzeit in Nordamerika, Großbritannien, Asien, Afrika, dem Nahen Osten, Ostasien, Australasien und Lateinamerika ansässig sind und alle zwischen 1980 und 1996 geboren wurden.

Zu den Ergebnissen sagte Nigel Green, CEO und Gründer der deVere Group:

„Seit dem alten Ägypten hatte Gold immer einen immensen Wert und wurde lange Zeit als der ultimative sichere Hafen verehrt. In Zeiten politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ungewissheit war es schon immer ein begehrtes Gut, da erwartet wird, dass es seinen Wert behält oder sogar an Wert gewinnt, wenn andere Vermögenswerte fallen, so dass Anleger ihr Verlustrisiko verringern können. Aber, wie diese Umfrage zeigt, könnte Bitcoin innerhalb einer Generation entthront werden, da Jahrtausende und jüngere Investoren, die so genannten ‚Digital Natives‘, glauben, dass Bitcoin als sicherer Hafen besser mit Gold konkurrieren kann“.

Laut Herrn Green sollen die Millennials in den kommenden Jahren zu einem immer wichtigeren Marktteilnehmer werden, wobei der bisher größte generationenübergreifende Reichtumstransfer von den Babyboomern zu den Millennials stattfinden wird, der voraussichtlich mehr als 60 Billionen Dollar betragen wird.

Das Fest des Gelddruckens

Ein weiterer Schlüsselfaktor, den der CEO der deVere Group hervorhob, ist das historische Niveau des Gelddruckens, da Zentralbanken auf der ganzen Welt versuchen, ihre Volkswirtschaften nach den Folgen der Pandemie zu stützen.

Wenn Sie den Markt mit zusätzlichem Geld überschwemmen, dann werten Sie in Wirklichkeit traditionelle Währungen ab – und dies und die Inflationsgefahr sind legitime Bedenken für eine wachsende Zahl von Anlegern, die nach Alternativen suchen.

„In diesem Sinne und im Einklang mit den Erkenntnissen, die zeigen, dass Jahrtausende eine Präferenz für Bitcoin gegenüber Gold haben, ist die Kryptowährung für eine wachsende Bedeutung als ernstzunehmende Safe-Hafen-Anlageklasse eingerichtet“, – sagte Herr Green.

Bitcoin wird oft als „digitales Gold“ bezeichnet, weil es wie das Edelmetall ein Tauschmittel, eine Rechnungseinheit, nicht souverän, dezentralisiert, knapp und ein Wertaufbewahrungsmittel ist.

Herr Green schliesst: „Im Jahr 2020, einem Jahr beispielloser finanzieller Turbulenzen, ist der Wert von Bitcoin um etwa 170% gestiegen. Bitcoin gibt es seit etwas mehr als einem Jahrzehnt, doch macht Bitcoin bereits mehr als 3 % der Marktkapitalisierung von Gold in Höhe von 9 Billionen US-Dollar aus.

In dem Maße, wie sich die Welt weiter in Richtung Technologie verschiebt und die Jahrtausendwende zu einem immer dominanteren Teil der Weltwirtschaft wird, sollten wir erwarten, dass Bitcoin auch auf den Finanzmärkten eine zunehmend einflussreichere Rolle spielen wird, insbesondere im Hinblick darauf, dass es ein ‚rezessionssicherer‘ Vermögenswert ist“.